Das Ende

Fahrplan der Bundesbahn für den Sommer 1983
Schaut man sich den Fahrplan an, dann
weiß jeder, daß dieser nicht geeignet ist, viele Personen
zu befördern. Wo sind die Züge der Berufspendler geblieben,
wo die Züge, mit denen morgens nach Regensburg und abends beladen
mit Erworbenem aus der Stadt zurückgefahren wurde. Die Bahn muß
sich vorwerfen lassen, daß sie auf diese Art und Weise das Fahrgastaufkommen
künstlich reduziert hat um dann später sagen zu könne:
"Es fährt ja keiner mit der Bahn". Daß dem nicht
so ist, zeigen viele von Privatunternehmen übernommene Bahnstrecken,
die heute lukrativ arbeiten. In unserem Bereich sei nur die Regenatlbahn
genannt, welche die Strecke Cham - Waldmünchen übernommen
hat.
Starke Schrumpfungen
Vor diesem Hintergrund sollte auch
die Aufstellung „Die letzten Jahre“ gelesen werden, die
wenig überraschend "leider" starke Schrumpfungen innerhalb
einer guten Dekade zwischen etwa 1970 und 1980 zeigt, sowohl beim Fahrgastaufkommen
(auf ca. ein Drittel) als auch beim Güterverkehr (auf fast die
Hälfte).
| Die letzten
Jahre
Fahrgastaufkommen:
1968: 648 Personen pro Tag
1973: 530 Personen pro Tag
1976: 413 Personen pro Tag
1977: 454 Personen pro Tag
1980: 277 Personen pro Tag
1981: 201 Personen pro Tag
1982: 172 Personen pro Tag
Güterabfertigung:
80 % der Güter waren Steine
und Düngemittel; die restlichen 20 % verteilten sich im
Wesentlichen auf Kohle, Holz, Getreide und Futtermittel
1971: 97 Tonnen pro Tag
1982: 57 Tonnen pro Tag |
Falkensteiner Moritatensänger hatten
die 70 Jahre alte Eisenbahn bereits im Faschingszug des Jahres 1983
zu Grabe getragen. Der schwarze Sarg mit der Aufschrift "alles
macha's kaputt" und der Aufreihung der jeweiligen betroffenen Bahnhöfe
ist heute im Oberpfälzer Volkskundemuseum in Burglengenfeld aufbewahrt.
Der Reiseverkehr Regensburg- Wutzlhofen (KBS 872) wurde endgültig
am 3.6.1984 mit dem Jahresfahrplanwechsel 1984/85 eingestellt.! Die
Deutsche Bundesbahn begründete diese Entscheidung damit, daß
sie sich "menschenleere Geisterzüge im 20. Jahrhundert"
nicht leisten könne. So hatte sich im Februar 1983 der DB-Verwaltungsrat
der zuständigen Bundesbahndirektion Nürnberg gegen die Weiterführung
des Reisezugverkehrs entschieden, was das Bundesverkehrsministerium
wenige Monate später dann sanktionierte. Der Stillegung waren aber
schon lange vorher "Sparmaßnahmen" vorangegangen. So
wurden bereits zu Beginn der 1960er Jahre einige Stationen zu einfachen
Haltestellen zurückgestuft und auch die Streckenstillegung zwischen
Roßbach/Wald und Falkenstein wurde diskutiert. Zweifelsohne war
das Fahrgastaufkommen in den letzten Jahren erheblich zurückgegangen:
Auch die Kursbücher beweisen das Schrumpfen:
1967: 6 Zugpaare + 1 Güterzugpaar (Regensburg- Falkenstein )
1975: 4 + 1
1980: 4 + 1
1983: 2 + 1
Die Gründe für die schrumpfende
Attraktivität werden von Andreas Kuhfahl jedoch klar benannt. Für
ihn ist die Stillegung der Nebenstrecke Wutzlhofen-Falkenstein ein "Musterbeispiel
dafür, wie die DB in kürzester Zeit an sich gut frequentierte
Strecken abwürgt, und zwar mit den sattsam bekannten Methoden wie
massiver Bus-Parallelverkehr, miserable Fahrplangestaltung und laufende
Ausdünnung des Schienenverkehrs". Und eine Lokalzeitung schrieb
damals, daß "der verantwortliche Behördenapparat wieder
einmal eine Entscheidung getroffen hat, die weit über die Grenzen
des Einzugsgebietes hinaus auf Unverständnis gestoßen ist.
"
Kurz vor der Stillegung führte eine studentische Arbeitsgruppe
am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität
Regensburg eine Untersuchung zum DB-Nahverkehr entlang der Falkensteiner
Eisenbahn durch. Sie fand heraus, daß die Menschen im ländlichen
Raum durchaus bereit sind, den öffentlichen Nahverkehr bei entsprechender
Leistungsfähigkeit und Attraktivität zu nutzen. Regelmäßig
verkehrende Busse müßten allerdings die Reisenden zu den
Bahnhöfen in Bernhardswald oder Wenzenbach bringen, wo zeitlich
abgestimmte Züge für die Weiterbeförderung sorgen.
Der Aufruf der Forschergruppe, die Probleme des modernen öffentlichen
Personennahverkehrs "mit ein paar neuen Ideen und unkonventionellen
Konzepten" zu lösen blieb jedoch ungehört. Von der Bundesbahndirektion
unberücksichtigt blieben auch die Briefe einiger Bahnhofsvorsteher
und die gesammelten Unterschriftenpetitionen einiger Bürgermeister.
Wenige Jahre später wurden die Schienen von der Strecke genommen.
Ob sich das Fahrgastaufkommen wieder
erholt hätte, kann heute nur spekuliert werden (an anderen Stellen
ist dies gelungen!). Uns bleibt nur, Erinnerungen aufzufrischen und
aus den verbliebenen Resten die Eisen-bahnvergangenheit aufzurufen
Doch der Reihe nach.
Eine komplette Bahnanlage verschwindet
Es half nichts. Die Welle der Strecken
stilllegungen rollte auch über Falkenstein hinweg. Bereits in den
siebziger Jahren gingen Gerüchte um, die eher skeptisch gefärbt
waren. 1976 waren viele Falkensteiner noch sehr mit der 900-Jahrfeier
beschäftigt. Am 3. Januar 1977 berichteten Zeitungen im Landkreis
jedoch über Erklärungen der Bundesbahndirektion Nürnberg,
z.B. unter der Überschrift „Falkensteiner Bockerl noch
nicht gerettet”:
„Die Nebenbahn von Regensburg nach Falkenstein ist weder gerettet,
noch ist die Strecke von Cham nach Waldmünchen schon abzuschreiben.
Alle weiteren Mitteilungen sind reine Spekulation. Dies wird bekannt
gegeben, damit in der Öffentlichkeit nicht unzutreffende Vorstellungen
haf-ten bleiben und falsche Schlußfolgerungen für die Zukunft
der Nebenbahnen gezogen werden.“
So die Bahndirektion in ihrer Neujahrsbotschaft.
Gerüchte gingen um
Die Gerüchte verdichteten sich
trotzdem. Zwei Jahre später (21. Januar 1979) war zu lesen: Es
ist eine nicht zu vertretende Auffassung des Vorstandes der Deutschen
Bundesbahn, das DB-Streckennetz nur noch an betriebswirtschaftlicher
Rentabilität zu messen, so kommentierte die Ortsverwaltung Regensburg
der Gewerkschaft der Eisenbahner Deutschlands (GdED) in einem Schriftsatz,
den sie an die Regierung der Oberpfalz richtete. Die GdED sieht in dem
Projekt, den Personenverkehr nach Falkenstein von der Schiene auf die
Straße zu verlagern, die Gefahr von Umweltschäden, eine schlechtere
Qualität der Beförderungsleistung, eine Beeinträchtigung
der Verkehrssicherheit, den Verlust der Attraktivität des Fremdenverkehrsortes
Falkenstein.
Es half nichts
Die sehr hellsichtige Einschätzung
der GdED hat sich trotz vieler weiterer energischer und richtiger Argumente
leider bald in der Realität bewahrheitet. Es halfen keine Politikerparolen
wie „Dem Grenzland Ostbayern die Bahn erhalten!“ (Januar
1980), oder „Streckenstillegung gefährdet Arbeitsplätze“
(August 1982). Es halfen auch keine Protestversammlungen, keine Sachargumente
wie das folgende: Ein Ausbau der Strecke Regensburg über Falkenstein
nach Cham würde der Bundesbahn den Umweg über Schwandorf ersparen
und damit eine um rund 30 Kilometer kürzere Strecke bringen, auf
der langfristig das Defizit durch Energieeinsparung herausgeholt werden
könnte.
„Nicht Grenzlandabbau, sondern -aufbau müßte die Devise
lauten“, forderten die Falkensteiner, „sonst hätte
man ja gleich dem Vorschlag eines holländischen Sozialdemokraten
folgen können, der nach dem Zweiten Weltkrieg meinte, den ganzen
Bayerischen Wald bis zur Donau aufzuforsten und die Bewohner ins Ruhrgebiet
zu verfrachten.“ – so die Zeitungsberichterstattung aus
dieser Zeit.
Chronik der Ereignisse
Es half nichts. 1983, die Lokalbahn
war gerade 70 Jahre alt, wurde im Faschingszug das Falkensteiner Bockerl
symbolisch „zu Grabe getragen“, mit einem Sarg, auf den
die Namen aller Stationen an der Strecke aufgeschrieben waren .
Faschingszug 1983 |
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Wie die Bundesbahndirektion Nürnberg
bekanntgab, „wird zum Fahrplanwechsel am 3. Juni 1984 der Reisezugbetrieb
auf der Strecke Regensburg – Wutzlhofen – Falkenstein für
dauernd eingestellt“. Aus diesem Grund unternahmen die Volksschulen
Falkenstein und Rettenbach noch kurz zuvor eine Sonderfahrt nach Regensburg.
Rund 500 Buben und Mädchen der verschiedenen Altersstufen nahmen
daran teil und drängelten vor 8 Uhr in die neun vierachsigen Umbauwagen,
die von 2 Dieselloks gezogen wurden.
Nach der knapp angeordneten und streng vollzogenen Stilllegung des Personenverkehrs
wurde in der Donau-Post berichtet: Das „Begräbnis“
des Personenverkehrs auf der Bahnstrecke Falkenstein nach Wutzlhofen
wurde am Freitag nachmittag in aller Stille vollzogen. Keine offiziellen
Abschiedsreden, lediglich der Leiter des zuständigen Bahnhofes
in der Walhallastraße gab dem „Trauerzug“ das letzte
Geleit.
„Fahrplanmäßig um 15.11 Uhr verließen
die drei Wagen, gezogen von einer kräftigen Diesellokomotive, unter
dem Winken der Zurückgebliebenen den heimischen Fremdenverkehrsort.
Noch einmal herrschte auf dem Bahnsteig ein lebhaftes Treiben. Zahlreiche
Schaulustige, unter ihnen viele Liebhaber der Eisenbahn, gaben sich
ein Stelldichein. Sogar rund 100 Reisende aus Regensburg waren gekommen,
um die Fahrt auf Filmen festzuhalten. Aber der Personenverkehr wird
sich fortan voll und ganz auf die Straße verlagern!“
Den historischen Moment der letzten
Fahrt wollten noch 200 Fahrgäste aus Regensburg und manche Schulkinder
aus Falkenstein und Rettenbach miterleben. Der Reporter berichtete,
daß aus Regensburg einige Schulklassen, viele Kindergartenkinder
mit Eltern und Betreuern, Mitglieder der Eisenbahnclubs und aktive Eisenbahner
teilnahmen. Die Bedeutung dieser letzten Fahrt trotz jahrelangen Ringens
unterstrich die Mittelbayerische Zeitung mit einem Fotobericht auf ihrer
Titelseite.
Über die "Schande der Streckenstillegung" empörte
sich singend im Zug der bekannte Universitätslektor Tom Fletcher:

Song "Last Train" |
Song "Let it never rust" |
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Noch im gleichen Jahr fuhren drei privat
organisierte Sonderzüge von Regensburg nach Falkenstein. Der Student
Michael Naumann bot an diesen drei Sonntagen (15.7., 23.7. und 9.9.1984)
auf eigenes Risiko ein Fahrpaket mit Mittagessen nach Falkenstein an.
Die Sonntagsfahrten waren jedesmal von rund 200 Fahrgästen ausgebucht.
Dabei sind wohl viele nicht mehr aus einer verspäteten Protesthaltung,
sondern bereits aus Nostalgiegründen mitgefahren.
Im folgenden Jahr, im 150. Jubiläumsjahr
der Deutschen Bundesbahn, veranstalteten die Brüder Naumann am
2.6.1985 die allerletzte Sonderfahrt nach Falkenstein. Der "Schnellzug
Regensburg- Falkenstein " machte erst in Gfäll Halt, von wo
viele Fahrgäste zu Fuß durch das Höllbachtal nach Falkenstein
wandern konnten. Im Rittersaal der Falkensteiner Burg trafen sich dann
wieder alle zu einem gemeinsamen Essen. In einer ergriffenen Stimmung
marschierten die Fahrgäste und einige Falkensteiner Bürger
in Begleitung einer 20 Mann starken Blaskapelle zum Bahnhof, wo der
Bürgermeister von Falkenstein den allerletzten Personenzug nach
Regensburg verabschiedete.
Kurze Zeit nach dieser letzten Fahrt machte die Bundeswehr mit Sprengübungen
die Bahnstrecke für immer unbrauchbar.

Fahrkarte der letzten Hinfahrt nach Falkenstein am 1.6.1984
Vorderseite |
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Fahrkarte der letzten Hinfahrt nach Falkenstein am 1.6.1984
Rückseite |
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Danach war zu lesen: Der Fremdenverkehrsort
Falkenstein wird diese Umstellung sicherlich zu spüren bekommen
und an Anziehungskraft bei den Urlaubern, die bislang mit der Bundesbahn
anreisten, verlieren.
Im September 1984 kam noch einmal etwas Hoffnung auf,
weil mehrere Zeitungsartikel Titelzeilen texteten wie „Doch noch
Chancen für das Falkensteiner Bockerl?“ oder etwa „Abschied
auf Raten?“ Dazu wurde berichtet: „Trotz der offiziellen
Stillegung der Bundesbahn-Personenzugstrecke von Wutzlhofen nach Falkenstein
im Juni dieses Jahres sind die Stimmen nach Wiederbelebung des Schienenstranges
beileibe nicht verstummt.
„Vier Triebwägen beförderten am Sonntag (9. September
1984) rund 170 Personen bei der voraussichtlich letzten der insgesamt
vier in der Vergangenheit durchgeführten Sonderfahrten in den heimischen
Fremdenverkehrsort. Als Antriebsmotor der Aktionen zeichnete in erster
Linie der Student Michael Naumann aus Regensburg verantwortlich. Es
war ihm trotz gewisser Anlaufschwierigkeiten mit der Bahn gelungen,
Ausflugsfahrten in den Luftkurort des Vorderen Bayerischen Waldes zu
organisieren.“

Bei dieser Gelegenheit wurde eine Unterschriftenliste
initiiert und dem Bundesverkehrsminister Werner Dollinger weitergeleitet.
Einziger Erfolg: Am 27. April 1985 bekam der Student Naumann noch einmal
„grünes Licht“ für eine allerletzte Sonderfahrt,
wozu dann von den Falkensteiner Musikanten der „Abschiedsmarsch“
geblasen wurde.
Zeitungsmeldung
mit Trauerrand:
| Der
Gesamtbetrieb auf der Bahnstrecke Wenzenbach – Falkenstein
wird mit Ablauf des 1. Juni 1985 eingestellt. Damit fährt
an diesem Tag der letzte Güterzug auf diesem Abschnitt, nachdem
der Personenverkehr bereits zu einem früheren Zeitpunkt aufgegeben
worden war. |
Geschichte der Lokalbahn Regensburg - Falkenstein
| 1896 |
Gründung
des Eisenbahn-Komitees im Gasthof Hermann in Erpfenzell, Vorsitz
Hauptlehrer Dürr, ab 1906 Benefiziat Josef Kilger |
| 1896-1907 |
Mehrere Petitionen an den Landtag |
| 1908 |
Gesetzliche Genehmigung der Bahnstrecke |
| 1910 |
Ausschreibung der einzelnen Bauabschnitte |
| 1912-1913 |
Bau der Lokalbahnstrecke |
| 1913 |
Offizielle Eröffnung am 21.12., erster Zug
am 22.12.1913 |
| 1965 |
Letzte regelmäßige Dampflok
|
| 1973 |
Letzte Dampflok (Falkensteiner Bockerl) |
| 1973 |
60 Jahre: Landrat Girmindl fordert Bevölkerung
auf, sich mehr der Eisenbahn zu bedienen |
| 1983 |
70 Jahre: Im Faschingszug wird das „Falkensteiner
Bockerl“ symbolisch „zu Grabe getragen“ |
| 1984 |
Letzter regulärer Personenzug am 1.6.1984,
danach nur mehr Güterverkehr |
| 1984 |
„Last train to Falkenstein“ am 9.9.1984 |
| 1985 |
Stilllegung des Streckenab schnitts von Wenzenbach
nach Falkenstein am 31.5.1985 |
| 1986 |
Stilllegung des Streckenabschnitts von Regensburg-
Wutzlhofen nach Wenzenbach am 27.9.1986 (letzter Zug am 31.5.1986) |
| 1986 |
April bis November 1986 Abbau der Gleise |
| 1987-1992 |
Ausbau der Bahntrasse als Radwanderweg |
Gleisabbau
Die Bahnschienen im Falkensteiner Bahnhofsbereich
werden demontiert, melden die Tageszeitungen. „Seit einigen Tagen
ist ein Arbeitertrupp mit 10 Mann dabei, die Schienen und Schwellen
abzubauen. Bis Freitag, 25. April (1986) soll im Bahnhofsbereich die
Demontage abgeschlossen sein.“ Die 30 km bis Wenzenbach werden
folgen.
„Rund um die Uhr verfolgen zahlreiche Schaulustige mit Fotoapparaten
und Kame-
ras ausgerüstet die ständige Reduzierung der Bundesbahnanlagen.
Mit einem Brennschneider werden die Gleise auf verladbare Teilstücke
zerschnitten und mit einem zehn Tonnen belastbaren Schwenkkran auf bereitstehende
Wagen verladen.“
So wird (Zitat) das optische Aus der Gleisanlagen vollzogen. „Die
Verkaufsverhandlungen des Bahngeländes sind im vollen Gang und
scheitern nach wie vor an den von seiten der Kommunen empfundenen viel
zu hohen Preisen. Es wird demnach noch eine geraume Zeit dauern, bis
man sich handelseinig ist.“

Verlassen |
Rückbau |

Alt --- Neu |

Auf der Strecke |
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|

zur Galerie aller Bilder
vom Ende der Strecke
Aber bereits im Verlaufe des Jahres
1986 wurden im Falkensteiner Marktgemeinderat die „Weichen gestellt“,
um das Gelände zu kaufen und der uns heute bekannten Nutzung zuzuführen
(siehe Neubeginn). Und schon
1987 ging auf der Bahntrasse der Ausbau zum Rad- und Wanderweg los (siehe
den Radlweg-Beitrag).
Nachlese:
Das Falkensteiner Bockerl ist nicht
vergessen. Diese Seiten sollen helfen die Erinnerung wach zu halten.
Aber auch andere denken daran. So war im Jahre 2003 eine Ausstellung
dem 90-jährigen des Bockerl gewidmet. Die meisten Beiträge
auf diesen Seiten stammen aus dem daraus enstandenen Heft (s. Quellenverzeichnis).
Aber auch die Zeitung erinnert sich immer wieder des
Bockerl.
Folgende Artikel geben ein
Beispiel dafür:
20
Jahre letzte Fahrt des Bockerl,
Mittelbayerische Zeitung vom 1.6.2005
Alles
Originale bei Fuchsstadt
Mittelbayerische Zeitung vom 1.6.2005
Gartenasyl
für die alte Kirchenglocke
Mittelbayerische Zeitung vom 8.9.2005
Der RSWE
hat sich u.a. mit dem Bockerl beschäftigt:
Im
Buch: "Eisenbahnknoten Regensburg" erschien im Jahre 2000
ebenfalls ein Artikel über die Falkensteiner Bahnstrecke. Die Wiedergabe
erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Autors Franziskus Müller
Lokmagazin
Februarheft 2007
Das Lokmagazin hat im Februarheft
2007 einen Artikel über das "tragische Ende" des Bockerl
veröffentlicht. Die Wiedergabe erfolgt mit freundlicher Genehmigung
des Verlages