Epoche lV
1965
- 1990
Späte Bundesbahn (D)- und Reichsbahn
(DDR)-Epoche
Weitgehender Abschluss der Traktionsumstellung
auf Diesel- und elektrischen Betrieb. Anwendung international vereinbarter
Fahrzeug-Kennzeichnungen.
Neue Farbschemen beim Fahrzeugpark.

Fahrplan Wutzlhofen Falkenstein Sommer 1983

Streckennetz 1977 |
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60 jähriges Jubiläum
Nachdem man die 50. Jahresfeier versäumt
hatte, initiierte der Heimatverein Falkenstein in nur zweiwöchiger
Vorbereitungszeit für den 16. Dezember 1973 das 60jährige
Jubiläum der Lokalbahn. Die Bundesbahndirektion Regensburg stellte
dazu eine Dampflok vom Typ 064 aus dem Bahnbetriebswerk Weiden zur Verfügung.
Einst hatten diese Lokomotiven die Züge nach Falkenstein gezogen.
An ihrem 60. Jahrestag stampfte die Jubiläumsbahn, mit rund 300
Fahrgästen an Bord, von Regensburg nach Falkenstein. Es traf sich
gut, daß an jenem Tag aufgrund der Ölkrise ein autofreier
Sonntag angesetzt war.
Da seit 1965 keine Lokomotiven mehr auf dieser Strecke fuhren, fehlten
nun in Falkenstein für die Jubiläumslok der Wasserkran, so
daß sie sofort wieder nach Regensburg zurückkehren mußte.
Allerdings ließ es sich die Freiwillige Feuerwehr in Falkenstein
nicht nehmen, unter Anteilnahme Hunderter Eisenbahnfans die Lok mit
Wasser aufzufüllen. Dies war offensichtlich nie eingeübt worden,
denn unter dem hohen Druck der Motorspritze platzte der Schlauch und
dabei wurden der Hauptlokführer Johann Kagerer und der Heizer Albert
Listl bei winterlichen Temperaturen fast zu Eismännern.
Bei bitterer Kälte spielte die Musikkapelle am Bahnhof zum Empfang,
der Männergesangsverein summte "Grüß Gott mit hellem
Klang", während der Festzug mit Kutsche und Reitergruppe auf
die Ehrengäste wartete.
Beim Festakt im Schröttingerbräu beteuerte der Präsident
der damals noch bestehenden Regensburger Bundesbahndirektion, Oskar
Mark, daß für die Falkensteiner Eisenbahn in nächster
Zeit keine akute Gefahr der Stillegung bestünde. Trotzdem hoben
der Chamer Landrat Ernst Girmindl, der Falkensteiner Bürgermeister
Franz Gruber und der Heimatvereinsvorsitzender Ludwig Liedl mehrfach
die große Bedeutung dieser Lokalbahn hervor und riefen die Gewerbetreibenden
auf, die Bahn ihres Erhaltes willen stärker als bisher in Anspruch
zu nehmen. Ludwig Liedl trug noch ein unvergeßliches Lobgedicht
auf das Falkensteiner Bockerl vor.
Die Hölle
Ein Extrabeitrag widmet sich der damals
bei den Falkensteiner Kur- und Feriengästen beliebten Fahrt in
die Hölle. Der geneigte Leser braucht keine Angst zu bekommen.
Es ist harmloser als es klingt, wenn auch unter Umständen nicht
ungefährlich. Doch lassen wir Harald Schumny berichten:
Mit
dem Schienenbus zur Hölle
Bilder aus dieser Epoche
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BayWa Falkenstein |
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Diashow
VT98 von Falkenstein nach Regensburg
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